Benutzer:Yuri

Aus Junge Piraten
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Da ich keine Lust hab, alles doppelt zu schreiben, schaut doch einfach auf meine Profilseite im Piratenwiki.

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Interessen

  • Jugend"schutz" & Zensur
  • Direkte Demokratie
  • Medien
  • Bildung
  • Tierrechte
  • Umwelt[schutz]
  • Open Source
  • Gleichberechtigung
  • Toleranz


Politisches

Piratenthemen

Jugend"schutz"

Sollte meines Erachtens, wenn nicht komplett abgeschafft, dann doch wesentlich entschaerft werden. Gruende:

  1. Notwendigkeit & Nutzen
    • Es gibt kaum wissenschaftliche Erkenntnisse, die belegen, dass Jugendliche ueberhaupt durch Gesetze bspw. vor gewissen medialen Inhalten "geschuetzt" werden muessten
    • Ebenso wenig ist bekannt, ob die Gesetze ueberhaupt einen Nutzen haben und auch praktisch zur Anwendung kommen
    • Deutschland hat eines der haertesten Jugendschutzgesetze der Industriestaaten - dennoch ist die Jugend in anderen Laendern nicht wesentlich 'verrohter' als hierzulande
  2. Zustaendigkeit
    • Die Erziehung der Kinder ist vornehmlich Aufgabe der Eltern, wie es auch im Grundgesetz steht
    • Der Staat hat weder das Recht noch die Pflicht, seine Buerger zu bevormunden - einzig und allein sobald andere Leute gegen ihren Willen zu Schaden kommen, soll er einschreiten
    • Auch Jugendliche haben das Recht auf eine freie Entfaltung der Persoenlichkeit, da sie, ebenso wie Erwachsene, Menschen sind
  3. Aussenwirkung
    • Viele Jugendschutzbestimmungen werden nur deshalb erlassen, um von tatsaechlichen Problemen abzulenken oder eine schnelle Loesung zu simulieren; soziale Probleme lassen sich jedoch nicht schnell und schon gar nicht durch wilde Verbote loesen
    • Oft wird der Jugendschutz auch als Ausrede fuer Zensurmassnahmen, die alle [nicht nur Minderjaehrige] betreffen, herangezogen
  4. Ausfuehrung
    • Hinzu kommt, dass einige Jugend- & Allgemeinschutzgesetze in ihrer Ausfuehrung komplett willkuerlich sind - warum sind z.B. Hakenkreuze in Comics und Videospielen verboten, in Filmen jedoch erlaubt?
  5. Konsequenzen
    • Nur durch Beschaeftigung unter Hinterfragung kontroverser Themen kann man, auch als Jugendlicher, zu einer differenzierten Betrachtungsweise gelangen
    • Dadurch, dass Jugendlichen eine Auseinandersetzung auch mit zweifelhaften medialen Inhalten vorenthalten wird, wird letztendlich die Erlangung von Medienkompetenz erschwert oder gar verhindert


Wahlalter

Ich bin fuer eine Abschaffung des Wahlalters, jedoch nicht im Austausch gegen ein sog. "Familienwahlrecht", das de facto den Eltern eine Stimme mehr verleiht [absolut undemokratisch], sondern das wirklich von den Kindern selbst ausgeuebt wird.

Sobald ein Kind seine politische Meinung kommunizieren kann und den Willen zur politischen Teilnahme ausdrueckt, sollte ihm diese Moeglichkeit nicht verwehrt bleiben. Ueber gewisse Einschraenkungen, z.B. keine Briefwahl, ist nachzudenken, um einer moeglichen Beeinflussung durch die Eltern entgegenzuwirken.


Direkte Demokratie

Die Moeglichkeiten zur direkten Mitbestimmung von Buergern sollten gestaerkt werden.

Bindender Volksentscheid

Volksentscheide muessen auf Bundes- und Landesebene bindend sein, um ihnen Gewicht zu verleihen. Sollte sich die Regierung tatsaechlich nicht imstande sehen, einen Volksentscheid umzusetzen, so hat ein Gericht zu entscheiden, ob die Begruendung gerechtfertigt ist.

Nachtraegliche Volksabstimmung

Bei Gesetzen, die durch das Parlament erlassen werden, soll es moeglich sein, mit einem gewissen Quorum nachtraeglich eine Volksabstimmung darueber zu erzwingen. Dies soll es ermoeglichen, Gesetze sowohl demokratisch legitimieren zu lassen sowie solche, die nicht auf breite Unterstuetzung in der Bevoelkerung stossen, abzulehnen/aufzuheben.

Verpflichtende Abstimmung

Fuer gewisse Themen sollte ein Volksentscheid verpflichtend sein, bspw. fuer Aenderungend es Grundgesetzes. Was hier jedoch genau betroffen ist, sollte noch weiter diskutiert werden, um einen guten Kompromiss zwischen den Interessen der Buerger zur Mitbestimmung und dem noetigen Verwaltungsaufwand zu finden.


Sachen, die mit Piraten ueberhaupt nichts zu tun haben

Soziales

Abschaffung von Wehr- & Zivildienst

Alle moeglichen Vorteile ausser Acht halte ich einen wie auch immer gearteten Zwangsdienst fuer nicht gerechtfertigt. Es gibt genug Freiwillige, um die Bundeswehr auf eine Berufsarmee zu beschraenken [im Notfall ist es ohnehin bereits jetzt moeglich, jeden Menschen - auch Verweigerer, Frauen etc. - einzuziehen].

Ausbau des freiwilligen sozialen Jahrs

Gleichzeitig sollte - auch, um soziale Einrichtungen zu entlasten - die Moeglichkeiten fuer das FSJ erweitert werden. So sollte dieses dem Ersatzdienst gleichgestellt und ebenfalls z.B. im Lebenslauf anerkannt werden. Die Angst vor einem moeglichen Mangelan Freiwilligen im Gegensatz zum Zivieldienst ist unbegruendet - bereits jetzt kommen auf eine Stelle ca. drei Bewerber.

Organspende als Optout statt Optin

Durch Organspenden koennen viele Leben gerettet werden. Obwohl viele Menschen kein problem damit haetten, Organe zu spenden ist dies haeufig nicht moeglich, da diese kienen organspendeausweis besitzen [aufgrund mangelnder Information, "noch keine Zeit gehabt", keine Beschaeftigung mit dem Thema oder unvorhergesehenem Tod]. Mit einem Optout-Verfahren bleibt die Wahlfreiheit erhalten, es ist jedoch anzunehmen, dass dennoch mehr Organspenden moeglich sind, da Organe von Leuten, die sich mit dem Thema bisher nicht befasst haben oder denen es ganz einfach egal ist, ebenfalls benutzt werden koennen.

Blutspenden von Homosexuellen erlauben

Es ist voellig unverstaendlich, warum Schwule unabhaengig von ihrer sonstigen Lebensweise pauschal als Risikogruppe angesehen werden. Nicht eine sexuelle Orientierung, sondern das Sexualverhalten spielt hier eine Rolle. Zudem wird ohnehin jede Blutspende auf HIV ueberprueft, so dass es keine rationale Begruendung fuer den Ausschluss gibt - zumal eine permanente Knapptheit an Blutkonserven herrscht.

Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Ehen

Spricht fuer sich selbst.

Namensaenderung vereinfachen

Eine Aendeurng des eigenen Namens sollte pauschal erlaubt werden, evtl. gegen Erstattung des Verwaltungsaufwands. Es spricht nichts dagegen, Menschen ihren Namen selbst waehlen zu lassen; zumal sie sich mit diesem identifizieren und ihn ein ganzes Leben lang tragen & benutzen sollen.

Keine Zwangsoperationen an Neugeborenen unklaren Geschlechts

Sofern Saeuglinge nicht eindetugi einem geschlecht zugeordnet werden koennen, werden fast immer Operationen und Hormontherapien durchgefuehrt, um diesen Zustand zu aendern. Die Interessen des Kindes sowie die Auswirkung der Behandlung auf selbiges werden dabei kaum beruecktsichtigt, um es in ein vorgegebenes gesellschaftliches Muster zu pressen.

Meines Erachtens sollten Kinder die Wahl haben, ob sie diese Operation moechten. Genauso sollte es ihnen jedoch moeglich sein, keinem oder beiden Geschlecht[ern] anzugehoeren. Es gibt m.W. keinen rationalen Grund, der dagegen spricht.


Wirtschaft

Abschaffung von Agrarsubventionen

Umfangreiche Subventionen der Agrarwirtschaft durch die EU foerdern hauptsaechlich die Ueberproduktion und verursachen damit Verschwendung sowie die Unselbstaendigkeit wirtschaftlich schwaecherer Laender. So ueberschwemmen eurpoaeische Nahrungsmittel beispielsweise Maerkte in Laendern der Dritten Welt, deren lokale Landwirtschaft nicht mit den auf Subventionen fussenden Billigpreisen mithalten kann, so dass dort langfristig die Maerkte zerstoert werden und keine eigene Wirtschaft aufgebaut werden kann.

Abschaffung der Subventionen in Kohle- & Bergbau

Dadurch, dass diese eigenetlich toten Wirtschaftszweige immer noch durch den Staat gefoerdert werden, wird eine Neuausrichtung der betroffenen Gegenden und Personen verhindert sowie ein unnatuerlicher Zustand aufrecht erhalten.

Letztendlich kann eine Vollbeschaeftigung sowieso nicht garantiert werden, zumal in nicht mehr noetigen Bereichen, so dass durch eine weitere Subvention und kuenstliches Am-Leben-Erhalten nur eine Weiterentwicklung unterdrueckt und erschwert wird.

Mehrwertsteuer

Die Zuordnung in die unterschiedlichen Stufen der Mehrwertsteuer [19% bzw. 7%] sollte evaluiert und ueberarbeitet werden. So sollte m.E. bspw. Pflanzenmilch genau wie Tiermilch als Nahrungsmittel gelten und daher einen verringerten MwSt-Satz erfordern. Gleiches gilt fuer andere Produkte wie z.B. Windeln. Andererseits ist nicht erklaerlich, warum auf Hotelbesuche oder aehnliches nicht der volle Satz erhoben wird.


Volldeklaration von Nahrungsmitteln

Meines Erachtens sollte jeder selbst entscheiden koennen, was er isst und was nicht - um diese Entscheidung jedoch treffen zu koennen, ist es zunaechst einmal noetig, alle [notwendigen] Informationen zu einem Produkt zu besitzen.

Inhaltsstoffe

Jegliche Zutaten, auch solche, die aus anderen zusammen gesetzt sind - egal, wie gering ihr Anteil am Gesamtprodukt ist - muessen aufgefuehrt werden. Momentan gilt dies lediglich fuer bestimmte als Allergene klassifizierte Inhaltsstoffe. Auch [nauterliche und synthetische] Aromen sollen naeher beschrieben werden.

Zusatz- & Hilfsstoffe

In der Nahrungsmittel gibt es sog. "Nichtzutaten" - diese werden zwar waehrend der Produktion verwendet [und bleiben teilweise enthalten oder werden spaeter wieder entzogen], gelten jedoch nicht als Zutat und muessen daher nicht deklariert werden. Dies soll sich aendern. Beispiele:

  • Gelatine oder Hausenblase [zur Klaerung von Saeften, Saeuren, Wein etc.]
  • Gelatine [als Traegerstoff fuer Aromen, Vitamine etc.]
  • Schaumverhueter usw.
  • Lab [zur Kaeseherstellung]
Herkunft der Inhaltsstoffe

Viele Nahrungszusaetze koennen auf vollkommen unterschiedliche Art & Weise hergestellt werden. Es sollte immer klar sein, wie ein bestimmter Inhaltsstoff gewonnen wurde. Beispiele:

  • Eier [Kaefig-, Boden-, Freiland- oder Biohaltung]
  • Gelatine [Tierart]
  • Fette, Fettsaeuren etc. [tierischer/pflanzlicher Herkunft]
  • Lab [Kalbslab, mikrobiell oder gentechnisch erzeugtes]
  • Vitamine & Mineralstoffe [z.B. Vitamin D, Calciumcarbonat etc.]


Begriffe "vegetarisch" und "vegan" schuetzen

Momentan sind die Bezeichnungen "vegetarisch" und "vegan" auf Lebensmitteln nicht gesetzlich definiert, d.h. es ist nicht festgelegt, was diese beschreiben. Das hat dazu gefuehrt, dass einige Nahrungsmittelhersteller eigene Labels mit diesen Woertern einfuehren und in teilweise voellig falscher Art & Weise gebrauchen; so z.B. der Aufdruck "vegan" auf Weichweizengriess mit Molkepulver als Inhaltsstoff.

Vorgeschlagene Definitionen:

vegetarisch
  • Produkt & Verpackung duerfen keine Inhaltsstoffe von toten Tieren enthalten
  • bei der Produktion von Verpackung & Inhalt duerfen keine Stoffe, die aus toten Tieren gewonnen werden, eingesetzt werden

vegan
  • Produkt & Verpackung duerfen keine tierischen Inhaltsstoffe enthalten
  • ebenso duerfen keine tierischen Stoff bei der Produktion eingesetzt werden


Ist in Planung!


"Nutz"tierhaltung

Meines Erachtens sollte die konventionelle Tierhaltung verboten werden - diese ist grausam und quaelt die Tiere zusaetzlich zu der ohnehin durch die Tierhaltung und letztendliche Schlachtung gegebenen Behandlung.

Verbot von Kaefighaltung

Obwohl die Mindestgroesse der Kaefige vor kurzem erhoeht wurde, sind Legebatterien und Kaefighaltung immer noch extrem unmenschlich. Auch Bodenhaltung ist kaum besser.

Verbot konventioneller Tierhaltung

Sog. "Intensivtierhaltung" sollte insgesamt verboten werden, da die Tiere vor ihrem Tod unnoetigen Qualen ausgesetzt werden. Die aktuellen Bestimmungen bspw. zur oekologischen Tierhaltung sollten Standard werden, wenngleich sie bereits wenig streng und noch weit von artgerechter Haltung entfernt sind.

Toetung durch Euthanasie

Die Schlachtung von sog. Nutztieren sollte nur noch per Einschlaeferung erlaubt sein, um ihnen moeglichst viele Qualen zu ersparen.

Tiertransporte

Tiertransporte sind fuer Tiere besonders schlimm, da diese unter sehr schlechten Bedingungen stattfinden. Daher sollten die Bestimmungen diesbezueglich verschaerft oder die Transporte sogar komplett verboten werden. Ausserdem sind mehr Kontrollen noetig, um die Einhaltung der Gesetze zu gewaehrleisten.

Nahrungsmittel von Tieren
  • Deklaration der eingesetzten Futtermittel
    • z.B. Art des Futters, ob gentechnisch veraendert, Herkunft [Soja aus Regendwaldgebieten etc.]
  • Verbot von Futtermitteln aus ehemaligen Regenwaldgebieten
    • Die Einfuhr von Lebensmitteln, die auf Gebieten des ehemaligen Regendwalds angebaut werden, sollte verboten werden, um diesen zu schuetzen.


Einfuhr & Anbau

Gentechnisch veraenderte Lebensmittel
  • Deklaration
    • Es muss bei jedem Lebensmittel und jedem Inhaltsstoff angegeben werden, ob dieser gentechnisch veraendert wurde [z.B. bei Importen]
  • Anbauverbot
    • Prinzipiell sollte zwar jeder selbst entscheiden, was er kauft, jedoch wirkt sich der Anbau von gentechnisch veraenderten Lebensmitteln unvermeidlich auf die gesamte Bevoelkerung aus, da Verbreitung durch Kreuzkontamination nicht auszuschliessen ist - solange also die Unbedenklichkeit dieser Lebensmittel nicht gewaehrleistet ist, sollte ihr Anbau verboten werden.
  • Verbot als Futtermitteleinsatz
    • Uebergangsweise: Volldeklaration der eingesetzten Futtermittel [s. "Nahrungsmittel von Tieren"]


Allgemeines

Kontrollen

Kontrollen zur Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben sollen verstaerkt und verschaerft werden, um diese auch praktisch durchzusetzen.


Sonstiges

Sonstige von mir verwendete Nicks: Yu², Yu-Ri-Oh!, Nyuri, Lilith, Azrael, Lucifer, Lucifel, Lucypher, Lucyphiel, Lucif0r, Lucifail, Luciel, Sylph, Nymph, fail, clusterfuck, puerile, philia, Mike, Mikeypedia

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